Worauf basiert dieser Algorithmus?
Die Entscheidungslogik orientiert sich an der S2k-Leitlinie „Kutane Lyme-Borreliose“ (AWMF, Deutsche Dermatologische Gesellschaft), dem RKI-Ratgeber „Lyme-Borreliose“, der S3-Leitlinie Neuroborreliose (Deutsche Gesellschaft für Neurologie) sowie den RKI-/STIKO-Empfehlungen zu FSME. Zentrale Prinzipien: keine routinemäßige Antibiotikaprophylaxe nach unkompliziertem Zeckenstich, keine Serologie unmittelbar nach Stich, klinische Diagnose des typischen Erythema migrans, FSME-Impfung schützt nicht rückwirkend vor dem aktuellen Stich.